You are here: Fritz-Wunderlich Musiktage
English
Thursday, 06-10-2022

Kontakt:

Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V.
Marktstraße 27
66869 Kusel

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr 

Tel:
0049 (0)6381 - 82 22

E-Mail:
info@fritz-wunderlich-ges.de

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2022

 

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer finden vom 11. bis 17. September 2022 in Kusel nun zum siebten Mal die Fritz-Wunderlich-Musiktage statt.

Mit dieser Veranstaltungsreihe will die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft mit Konzerten, Konferenzen und einem Meisterkurs das Bewusstsein für die Bedeutung von Fritz Wunderlich bei der aktuellen wie bei kommenden Sängergenerationen stärken. stattfinden wird. Dazu können sich junge

Höhepunkt und Abschluss der Musiktage bildet das Konzert der Preisträger, das am Samstag, dem 17. September 2022 stattfinden wird.

 

Der geplante Ablauf der Fritz-Wunderlich-Musiktage 2022

11.09.2022, 
1
9.00

Aula im Horst Eckel Haus

Dozentenkonzert mit Prof. Thomas Heyer (Tenor) und Marina Unruh (Sopran),

 begleitet von Klaus Bernhard Roth (Klavier)

12. - 16.09.2022

Aula im Horst Eckel Haus

Meisterkurs

Prof. Heyer arbeitet mit Gesangsstudenten und Gesangsstudentinnen.

Ab Dienstag ist täglich von 17.00 – 18.30 Publikum zugelassen.

15.09.2022,     19.00

Aula im Horst Eckel Haus

„Fritz Wunderlich und die Dichterliebe“

Robert Schumann: Dichterliebe op.48 (1840)

Magnus Dietrich, Tenor

Doriana Tchakarova, Klavier

Katrin Bibiella liest aus ihrem Gedichtband

„Seele ist ein gesungenes Wort. Der lyrische Tenor Fritz Wunderlich“

16.09.2022,    19.00

Aula im Horst Eckel Haus

Abschlusskonzert der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Meisterkurses

17.09.2022,    19.00

Fritz-Wunderlich Halle

Konzert der Preisträger und Preisträgerinnen

Die Auswahlkommission der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft hat Bewerber und Bewerberinnen verschiedener Musikhochschulen ausgewählt, die das Konzert gestalten

 

 

Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Änderungen sind vorbehalten und werden frühestmöglich bekannt gegeben.

PRESSESTIMMEN ZU DEN FRITZ-WUNDERLICH-MUSIKTAGEN

 


Kurzbiographie der Preisträger

Die deutsche Sopranistin Serafina Starke (*2000) studiert ab Oktober 2022 im Master Konzert an der Musikhochschule München bei Prof. Daniela Sindram. Im Sommer 2022 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil, wo sie die Rolle der Prinzessin („Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“) und ein Blumenmädchen („Parsifal“) verkörperte. Mit der Kammeroper München trat sie als Antiope („Talestri“) und als Ela Delahay („Charleys Tante“) auf. Weitere Engagements umfassten Amore/Valletto („L’incoronazione di Poppea“), Papagena („Die Zauberflöte“) und Flora („The turn of the screw“). Ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Antonia Starke und später bei Prof. Ildikò Raimondi an der Universität Mozarteum Salzburg. Zusätzlich nahm sie dort 2020 ein Violinstudium auf.

 

Katja Maderer, geboren 2000, studiert Gesang in der Klasse von KS. Prof. Christiane Iven und Violine in der Klasse von Julia Galic an der Hochschule für Musik und Theater München. Unter anderem ist sie Preisträgerin des Kulturpreis des Landkreises Passau, der Konzertgesellschaft München und des 3. Preises in der Juniorkategorie beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Zuletzt sang die junge Sopranistin die Soli in Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ sowie in Joseph Haydns „Nelsonmesse“ und verkörperte die Rolle der Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ in einer Opernproduktion der Musikhochschule München. Außerdem legt sie besonderen Wert auf ihre Arbeit in den Bereichen Lied und Kammermusik.

 

Julie Catherine Eggli ist eine schweizerische Mezzosopranistin. Derzeit studiert sie Master Konzertgesang bei Julian Prégardien in München. Als Solistin singt sie regelmäßig in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Sie war u.a. im Rahmen der Kammerkonzerte des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und der Schwetzinger SWR Festspiele zu hören. Seit 2021 angehört sie der von Barbara Hannigan initiierten Organisation "Momentum: our future, now".

   

 

Die junge Altistin Mareike Zorko erhielt ihre erste intensive musikalische Ausbildung im Mädchenchor Hannover e.V. Derzeit studiert sie im 8. Semester Gesang an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Mareike Morr. Am Institut für Musiktheater der MH Freiburg sang sie die „Peronella“ in Franz von Suppès „Boccaccio“, sowie die „Friend“ in G.C. Menottis „Amelia goes to the ball“. Im kommenden Jahr wird sie als Gräfin von Eberbach in Lortzings „Der Wildschütz“ zu sehen sein. Daneben geht sie einer regen Konzerttätigkeit nach. Zuletzt sang sie das Alt-Solo in Hermann Frankes Oratorium „Isaaks Opferung“ mit der Evangelischen Studierendenkantorei Freiburg und in Pergolesis „Stabat Mater“ mit dem Kammerchor Neustadt. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und Mitglied der Künstlervereinigung ensemble artists e. V..

 

Der niederösterreichische Bariton Tobias Lusser (*2001) erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bereits während seiner Schulzeit und studierte parallel am Konservatorium für Kirchenmusik St. Pölten Gesang und Orgel. Solistische Tätigkeiten führten ihn in das Schlosstheater Schönbrunn, das Wiener Konzerthaus und das Festspielhaus St. Pölten. Als Konzertsänger arbeitete er bereits mit einigen Orchestern, wie beispielsweise den Münchener Symphonikern oder dem L´Orfeo Barockorchester. Seit 2020 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München Gesang in der Klasse von Prof. Lars Woldt. Weitere wichtige musikalische Impulse bekam er in Meisterkursen u.a. bei Ian Bostridge, Chen Reiss und Kurt Widmer.


 

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2021

Nachdem die Fritz-Wunderlich-Musiktage im Jubiläumsjahr 2020 zum 90. Geburtstag von Fritz Wunderlich aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden mussten, fanden sie im Jahr 2021 vom 12. bis zum 19. September zum 6. Mal statt.

Mit der Veranstaltungsreihe will die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft mit Konzerten und einem Meisterkurs das Bewusstsein für die Bedeutung von Fritz Wunderlich stärken.

Ein herausragendes Ereignis der Musiktage bildete das Konzert der Preisträger, das am 18. September 2021 stattfand.

 

Pressestimmen zu den Fritz-Wunderlich-Musiktagen 2021:

Preisträger wissen zu begeistern - von Konstanze Führlbeck, Rheinpfalz, 20.09.2021

Meisterlicher Auftakt - von Reinhold Schmidt, Rheinpfalz, 14.09.2021

Fritz-Wunderlich-Musiktage starten am kommenden Sonntag - Wochenblatt, 09.10.2021


 

 

 

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2021: Kurzbiographie der Preisträger

Die deutsche Sopranistin Serafina Starke wurde im Jahr 2000 in München geboren und bekam im Alter von drei Jahren ersten Violin- und Klavierunterricht. Ihr Operndebüt gab sie mit 13 Jahren in der Rolle der Flora in Brittens „The Turn of the Screw“.  Sie gewann zahlreiche Preise bei Musikwettbewerben, unter anderem mehrere erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ in verschieden Kategorien und wurde Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang. Serafina studiert seit 2018 an der Universität Mozarteum Salzburg im Konzertfach Gesang, 2020 nahm sie dort zusätzlich ein Violinstudium auf. Aktuell ist sie in München als Papagena in der „Zauberflöte“ im Rahmen der Kinderkonzerte der Münchner Philharmoniker und als Antiope in „Talestri“ in einer Produktion der Kammeroper München zu erleben.

Johanna Kilburg, 1997 in Saarbrücken geboren, wuchs im Landkreis Kusel auf und erhielt in der dort ansässigen Musikschule ersten musikalischen Unterricht in Querflöte und Klavier. Ihre Leidenschaft für den Gesang entdeckte sie während ihres Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik Mainz und nahm daraufhin dort im Sommer 2019 auch ihr Gesangsstudium bei Susanne Dewald auf. Neben solistischen Tätigkeiten im Bereich Lied und Oratorium besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Prof. Hans-Christoph Begemann, Prof. Claudia Eder sowie Arila Siegert. Sie ist Mitglied in mehreren Vokalensembles wie dem Kammerchor Rhein-Main (Ltg. Niels Weigelt), dem Ensemble Clara Voce (Ltg. Alexander Müller), sowie dem Spectrum-Kammerchor (Ltg. Gerhard Polifka und Jakob Steiner).

 

Antonia Modes (*1999) studiert seit 10/2019 an der HfMT München bei Frau Prof. Sindram. 
2016 sang sie am Staatstheater Kassel in dem Musical „Tom Sawyer“ die Hauptrolle. 2017 folgten dort das „Blumenmädchen“ im „Figaro“ und 2018 die Titelpartie in der Oper „Eloise“ (Karl Jenkins). Meisterkurse mit Ian Bostridge, Robert Gambill, Elisabeth Werres und ein Stipendium an der Internationalen Opernakademie IOA. Im Sommer 2019 sang sie im Kloster Haydau u.a. den Zyklus „Les nuits d‘été“ (H. Berlioz). Es folgte die Rolle als „Moth“ am Prinzregententheater mit dem Bayer. Rundfunkorchester. Ab Mai 2021 wird sie in der Ausstellung „Sonic Blossom“ in der Villa Stuck mit Schubert Liedern zu hören sein und im Sommer 2021 singt sie bei dem Immling Festival die Mutter der Madame Butterfly. 

 

Die junge Mezzosopranistin Guénaelle Mörth wurde 1998 geboren und wuchs in Mainz auf. Ihre Faszination für den Gesang wurde schon im Kindesalter geweckt und sie begann mit 8 Jahren im Mädchenchor „Mainz Vocal“ zu singen. Sie erhielt Gesangsunterricht bei Marina Unruh und nahm erfolgreich am Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ teil. 2018 erhielt sie das Sparkassenmusikstipendium RLP in Kooperation mit dem SWR und dem Landesmusikrat RLP. Aktuell studiert sie Gesang in der Klasse von Mezzosopranistin Prof. Michelle Breedt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

 

Eric Price wurde 1995 in Rom geboren. Mit 5 begann er seine vokale und musikalische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor, wo er sich bald als Solist auszeichnete; danach erhielt als Tenor maßgeblichen Unterricht bei Hartmut Elbert. 2019 absolvierte er seinen Master Konzertgesang bei KS Prof. Andreas Schmidt. Im Oktober 2019 begann er einen Lied-Master und gleichzeitig einen Bachelorstudiengang in Barock- Cello, im Bereich der historischen Aufführungspraxis bei Prof. Kristin von der Goltz. Er ist ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger und singt mit Orchestern wie den Münchner Symphoniker, sowie im Bereich der Alten Musik mit Ensembles wie „Les Cornets Noirs“, und Concerto Köln. Seit Oktober 2020 ist er zudem Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Im Sommer 2021 gibt er sein Debut an den Innsbrucker Festwochen als „Josennah“ aus der Oper „Boris Goudenow“ von J. Mattheson.

 

Der 21-jährige Bariton Jonas Müller war 2017-2019 Student bei Prof. Daniela Sindram im Pre-College der HMTM Würzburg. 2019 begann er seinen Bachelor of Music bei Prof. Lars Woldt an der HMT München. Sein solistischer Schwerpunkt liegt auf dem Liedgesang, was durch die enge Zusammenarbeit mit dem renommierten Pianisten Gerold Huber unterstützt wird. Als Konzertsänger debütierte er 2020 im Münchner Herkulessaal unter Hansjörg Albrecht. 2019 gewann er den Dan-Canto Preis, einen internationalen Gesangswettbewerb mit Sitz in Kopenhagen. 2020 erhielt er den Förderpreis der Konzertgesellschaft München e.V. und ist seit diesem Jahr Stipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.