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25.06.2016

Kontakt:

Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V.
Marktstraße 27
66869 Kusel

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr 

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0049 (0)6381 - 82 22

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Das Kusellied

 

Verse und Melodie des Kuselliedes (Pfälzer Heimatlied) sollen laut Werner Pfister in den ersten Freiburger Monaten, 1950/1951, hoch oben auf dem Münsterturm entstanden sein. Für die heimatverbundenen Kuseler ist das Lied Nationalhymne; es wird sich kaum einer finden, bei dem es keine Gänsehaut verursacht.  

 

Mein Kusel in der Pfalz

 

Ein Städtchen liegt im Pfälzerland, im Tal, so wunderschön.

 Dort ist's, wo meine Wiege stand, wohin meine Träume geh'n.

Die alte Burg schaut still ins Tal, erzählt von vergangener Zeit,

 sie sah uns schon so manches Mal als Kinder voll Seligkeit.

Der Wald der war unser liebstes Ziel, der Bach war unser Meer,

 der Mühlberg sah unser frohes Spiel, die Kinderzeit kommt niemals mehr.

Zieh' in die Welt ich einst mal fort, dann bitt' ich: Gott erhalt's,

 mein Städtchen, meinen Heimatort, mein Kusel in der Pfalz! 

Wir saßen oft im Freundeskreis im schönen Schwarzwaldort. 

 Der Abendwind sang draußen leis', und keiner sprach ein Wort.

Der eine kam vom Schwabenland, der andre war aus Wien, 

 Der dritte von der Waterkant, der vierte aus Berlin.

Das Heimweh war bei uns zu Gast, schlich sacht sich ins Gemüt, 

 der Abendwind es mit sich nahm, trug heimwärts auch mein Lied:

Ein Städchen liegt im Pfälzerland, im Tal, so wunderschön. 

 Dort ist's, wo meine Wiege stand, wohin meine Träume geh'n.

Die alte Burg schaut still ins Tal, erzählt von vergangener Zeit,

 sie sah uns schon so manches Mal als Kinder voll Seligkeit.

Der Wald der war unser liebstes Ziel, der Bach war unser Meer,

 der Mühlberg sah unser frohes Spiel, die Kinderzeit kommt niemals mehr.

Zieh' in die Welt ich einst mal fort, dann bitt' ich: Gott erhalt's,

 mein Städtchen, meinen Heimatort, mein Kusel in der Pfalz.

 

 Kusellied anhören   (mp3)

Stadt Kusel (Hrsg.): Fritz Wunderlich und das Rundfunkochester des Südwestfunks unter der Leitung von Emmerich Smola; Mons Records Trippstadt 1996, BestNr. 715 715. Am besten geich bestellen. Und zwar hier