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24.07.2021

Kontakt:

Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V.
Marktstraße 27
66869 Kusel

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr 

Tel:
0049 (0)6381 - 82 22

E-Mail:
info@fritz-wunderlich-ges.com

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2021

Im Jubiläumsjahr 2020, zum 90. Geburtstag von Fritz Wunderlich, sollte etwas Besonderes stattfinden: neben den Veranstaltungen im Rahmen der Musiktage sollte in diesem Jahr ein Liederabend mit Daniel Behle, Tenor und Komponist, begleitet von einem Hornquartett, den glanzvollen Abschluss bilden.

Aus bekannten Gründen abgesagt, ist für die Fritz-Wunderlich-Musiktage ein neuer Termin festgelegt worden.

Nunmehr finden sie vom 12. bis 19. September 2021 und damit zum 6. Mal statt.

Daniel Behle und auch Prof. Heyer haben ihre Mitwirkung zugesagt.

Mit der Veranstaltungsreihe will die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft mit Konzerten und einem Meisterkurs das Bewusstsein für die Bedeutung von Fritz Wunderlich stärken.

Ein herausragendes Ereignis der Musiktage bildet das Konzert der Preisträger, das am 18. September 2021 stattfinden wird.

 

Hier der geplante Ablauf der Fritz-Wunderlich-Musiktage 2021 in Kürze:

12. September, 19:00 Uhr
Aula im Horst Eckel Haus

Dozentenkonzert mit Prof. Thomas Heyer (Tenor), Marina Unruh (Sopran), begleitet von Klaus Bernhard Roth (Klavier)

12. bis 17. September  
Aula im Horst Eckel Haus           

Meisterkurs mit Prof. Thomas Heyer (HfMDK Frankfurt)
Prof. Heyer arbeitet mit Gesangsstudenten                           

Ab Dienstag wird täglich von 17.00 – 18.30 Uhr Publikum zugelassen

16. September, 19:00 Uhr
Fritz-Wunderlich-Halle            

Junge Stimmen Island – Landkreis Kusel

Der Jugendchor FRIFRAVoce aus Offenbach-Hundheim zusammen mit Islands einzigen Kirchenchören Vox Felix und Gospelchor Jóns Vidálins unter der Leitung von Roland Lißmann (Kantor Obere Nahe)   

17. September, 19:00 Uhr  
Aula im Horst Eckel Haus          

Abschlusskonzert der Teilnehmer des Meisterkurses

18. September, 19:00 Uhr
Fritz-Wunderlich-Halle              

Konzert der Preisträger

 

Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. An den Plätzen herrscht Maskenpflicht.

Besucher*innen müssen sich für die Veranstaltungen mit Angabe Ihrer Kontaktdaten (Name, Anschrift und Telefonnummer) per E-Mail (iinfo@fritz-wunderlich-ges.com) oder schriftlich (Fritz-Wunderlich-Gesellschaft, Marktstraße 27, 66869 Kusel) anmelden.

Die Termine für die Anmeldung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Für die Publikumsbesuche beim Meisterkurs (17:00 – 18:30 Uhr) ist keine Anmeldung erforderlich.                   

Änderungen sind vorbehalten und werden frühestmöglich bekannt gegeben.

 


 

 

 

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2021: Kurzbiographie der Preisträger

Die deutsche Sopranistin Serafina Starke wurde im Jahr 2000 in München geboren und bekam im Alter von drei Jahren ersten Violin- und Klavierunterricht. Ihr Operndebüt gab sie mit 13 Jahren in der Rolle der Flora in Brittens „The Turn of the Screw“.  Sie gewann zahlreiche Preise bei Musikwettbewerben, unter anderem mehrere erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ in verschieden Kategorien und wurde Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang. Serafina studiert seit 2018 an der Universität Mozarteum Salzburg im Konzertfach Gesang, 2020 nahm sie dort zusätzlich ein Violinstudium auf. Aktuell ist sie in München als Papagena in der „Zauberflöte“ im Rahmen der Kinderkonzerte der Münchner Philharmoniker und als Antiope in „Talestri“ in einer Produktion der Kammeroper München zu erleben.

Johanna Kilburg, 1997 in Saarbrücken geboren, wuchs im Landkreis Kusel auf und erhielt in der dort ansässigen Musikschule ersten musikalischen Unterricht in Querflöte und Klavier. Ihre Leidenschaft für den Gesang entdeckte sie während ihres Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik Mainz und nahm daraufhin dort im Sommer 2019 auch ihr Gesangsstudium bei Susanne Dewald auf. Neben solistischen Tätigkeiten im Bereich Lied und Oratorium besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Prof. Hans-Christoph Begemann, Prof. Claudia Eder sowie Arila Siegert. Sie ist Mitglied in mehreren Vokalensembles wie dem Kammerchor Rhein-Main (Ltg. Niels Weigelt), dem Ensemble Clara Voce (Ltg. Alexander Müller), sowie dem Spectrum-Kammerchor (Ltg. Gerhard Polifka und Jakob Steiner).

 

Antonia Modes (*1999) studiert seit 10/2019 an der HfMT München bei Frau Prof. Sindram. 
2016 sang sie am Staatstheater Kassel in dem Musical „Tom Sawyer“ die Hauptrolle. 2017 folgten dort das „Blumenmädchen“ im „Figaro“ und 2018 die Titelpartie in der Oper „Eloise“ (Karl Jenkins). Meisterkurse mit Ian Bostridge, Robert Gambill, Elisabeth Werres und ein Stipendium an der Internationalen Opernakademie IOA. Im Sommer 2019 sang sie im Kloster Haydau u.a. den Zyklus „Les nuits d‘été“ (H. Berlioz). Es folgte die Rolle als „Moth“ am Prinzregententheater mit dem Bayer. Rundfunkorchester. Ab Mai 2021 wird sie in der Ausstellung „Sonic Blossom“ in der Villa Stuck mit Schubert Liedern zu hören sein und im Sommer 2021 singt sie bei dem Immling Festival die Mutter der Madame Butterfly. 

 

Die junge Mezzosopranistin Guénaelle Mörth wurde 1998 geboren und wuchs in Mainz auf. Ihre Faszination für den Gesang wurde schon im Kindesalter geweckt und sie begann mit 8 Jahren im Mädchenchor „Mainz Vocal“ zu singen. Sie erhielt Gesangsunterricht bei Marina Unruh und nahm erfolgreich am Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ teil. 2018 erhielt sie das Sparkassenmusikstipendium RLP in Kooperation mit dem SWR und dem Landesmusikrat RLP. Aktuell studiert sie Gesang in der Klasse von Mezzosopranistin Prof. Michelle Breedt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

 

Eric Price wurde 1995 in Rom geboren. Mit 5 begann er seine vokale und musikalische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor, wo er sich bald als Solist auszeichnete; danach erhielt als Tenor maßgeblichen Unterricht bei Hartmut Elbert. 2019 absolvierte er seinen Master Konzertgesang bei KS Prof. Andreas Schmidt. Im Oktober 2019 begann er einen Lied-Master und gleichzeitig einen Bachelorstudiengang in Barock- Cello, im Bereich der historischen Aufführungspraxis bei Prof. Kristin von der Goltz. Er ist ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger und singt mit Orchestern wie den Münchner Symphoniker, sowie im Bereich der Alten Musik mit Ensembles wie „Les Cornets Noirs“, und Concerto Köln. Seit Oktober 2020 ist er zudem Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Im Sommer 2021 gibt er sein Debut an den Innsbrucker Festwochen als „Josennah“ aus der Oper „Boris Goudenow“ von J. Mattheson.

 

Der 21-jährige Bariton Jonas Müller war 2017-2019 Student bei Prof. Daniela Sindram im Pre-College der HMTM Würzburg. 2019 begann er seinen Bachelor of Music bei Prof. Lars Woldt an der HMT München. Sein solistischer Schwerpunkt liegt auf dem Liedgesang, was durch die enge Zusammenarbeit mit dem renommierten Pianisten Gerold Huber unterstützt wird. Als Konzertsänger debütierte er 2020 im Münchner Herkulessaal unter Hansjörg Albrecht. 2019 gewann er den Dan-Canto Preis, einen internationalen Gesangswettbewerb mit Sitz in Kopenhagen. 2020 erhielt er den Förderpreis der Konzertgesellschaft München e.V. und ist seit diesem Jahr Stipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V.

 


 

 

Die vier Stipendiaten der Fritz-Wunderlich-Musiktage 2019

Die Sopranistin Stefanie Wagner wurde in Augsburg geboren. In ihrer Kindheit lernte sie Konzertgitarre und später Klavier, jedoch galt ihre größte Leidenschaft schon immer dem Gesang. Im Oktober 2015 begann sie ihr Gesangsstudium bei Prof. Martin Hummel an der Hochschule für Musik in Würzburg. Mit ihrer vielseitigen Stimme widmet sie sich allen Bereichen des klassischen Gesangs. Durch die Konzertreihe „Hörprobe“ des Deutschlandfunks, war sie im April 2018 als Solistin in Monteverdis „Lamento della Ninfa“ und Ravels „Trois Chansons“ zu hören. Im Jahr 2018 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

 

 Die Mezzosopranistin Larissa Botos war als Kind Mitglied der Villinger Klosterspatzen und wurde von 

ihrer Gesangspädagogin Erkentrud Seitz solistisch und im Ensemble gefördert. Nach großen Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ entschied sie sich für ein Gesangstudium, das sie 2014 bei Prof. Th. Dewald in Mainz begann. Seit 2016 studiert sie bei Prof. Claudia Eder. Zu Beginn dieses Jahres sang sie „Nerone“ in Monteverdis „L’incoronazione die Poppea“ am Nationaltheater Belgrad.

 

 

Maximilian Fieth, geboren 1994 in Köln, studiert seit 2014 Gesang bei Prof. Brigitte Lindner an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Über die Musikschule des Kölner Domchores gelangte er zur klassischen Musik und seither zählt vor allem das geistliche Repertoire zu seinem Schwerpunkt. Bei diversen Opernproduktionen und Liederabenden konnte Maximilian Fieth Erfahrungen sammeln und sein Repertoire erweitern. Parallel zu seinem Gesangsstudium studiert Maximilian Fieth Gesangspädagogik an der Kölner Musikhochschule.

  

Geboren in Neubrandenburg, wuchs der junge Bass Christopher Jähnig in Stralsund auf, wo er erstmals Gesangsunterricht von Jörg Simon erhielt. Nach seinem Abitur studierte er zwei Jahre Schulmusik an der HMT Rostock. 2018 nahm er sein Bachelorstudium bei Prof. Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt auf. Seitdem ist Christopher Jähnig im Konzertfach tätig mit unter anderem Beethoven, Bach und Mendelssohn. Mit der Rolle des „Don Magnifico“ in „La Cenerentola“ gab er 2019 sein Operndebüt bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

 

 

Fritz Wunderlich Musiktage 2019

vom 15. bis zum 21. September in Kusel 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Flyer zu den Fritz Wunderlich Musiktagen 2019 finden Sie hier 

 

Termine und Informationen zu den Fritz Wunderlich Musiktagen 2019

 

Meisterkurs mit Prof. Thomas Heyer (HfMDK Frankfurt)

Sonntag, 15. bis Freitag, 20. September 2019 in der Aula des Horst-Eckel-Hauses
(Lehnstr.16 in 66869 Kusel).
Prof. Thomas Heyer arbeitet mit Gesangsstudenten.

Sonntag, 15. September, 19.00 Uhr: Dozentenkonzert mit Thomas Heyer (Tenor) und Klaus Bernhard Roth (Klavier).
Der Eintritt ist frei.

Montag, 16. bis Donnerstag, 19. September: Die Kursteilnehmer arbeiten mit den Dozenten Prof. Thomas Heyer und Klaus Bernhard Roth.

Ab Dienstag wird täglich von 17:00 – 18.30 Uhr das Publikum kostenfrei zugelassen.

Freitag, 20. September, 19.00 Uhr: Abschlusskonzert des Meisterkurses.

Der Eintritt frei.

 

Franz Schubert und seine Freunde

„Liebste, theuerste Freunde! Wie könnte ich euch vergessen, euch die ihr mit mir alles seyd!“

Lieder, Klaviermusik und Texte

Donnerstag, 19. September um 19.00 Uhr in der Aula des Horst-Eckel-Hauses
Florian Prey – Bariton und Rezitation
Wolfgang Leibnitz – Klavier   

Der Eintritt ist frei.

 

Konzert der Stipendiaten 2019

Samstag, 21. September um 19.00 Uhr in der Aula des Horst Eckel Hauses

Die ausgewählten jungen Sängerinnen und Sänger des Jahres stellen sich vor.

Klavierbegleitung: Peter Bortfeldt  

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Fritz-Wunderlich-Musiktage 2018

Die vierte Auflage der Fritz-Wunderlich-Musiktage in Kusel fand in diesem Jahr vom 16. bis zum 22. September statt.

Die Fritz-Wunderlich-Gesellschaft möchte mit dieser Veranstaltungsreihe dazu beitragen, dass das Bewusstsein für die Bedeutung von Fritz Wunderlich in der Gesangswelt und -geschichte erhalten und gestärkt wird.

2018 basierten die Musiktage auf drei Säulen: einem Meisterkurs mit Prof. Thomas Heyer und Klaus Bernhard Roth, einer Podiumsdiskussion mit Prof. Jens Malte Fischer und zum guten Schluss dem Konzert der Stipendiaten.

  

 

Termine und Informationen zu den Fritz-Wunderlich Musiktagen 2018 auf einen Blick.  

Pressestimmen zu den Fritz-Wunderlich-Musiktagen 2018 finden Sie hier


 

Die fünf Stipendiaten 2018

 

 

Fabian Kelly (Tenor)

wurde 1994 in Speyer geboren und lernte Klavier und Orgel. Nach dem Abitur in Edenkoben studierte er zunächst Schulmusik, wechselte aber 2016 zum Gesang bei Prof. Andreas Karasiak an der Hochschule für Musik Mainz. Im Januar 2018 sang er Bachs Weihnachtsoratorium als Solist unter der Leitung von Masaaki Suzuki im Zuge von BarockVokal in der Mainzer Kirche St. Bonifaz.

 

 

 

Frazan Adil Kotwal (Bariton)

wurde 1993 in Mumbai geboren. Ab 2010 lernte er Violine und Viola, studierte aber 2011-2015 Journalismus. Zum klassischen Gesang kam er spät und über Umwege, wobei YouTube und Skype eine nicht geringe Rolle spielten. Seit einem Jahr lebt er in Deutschland und studiert Gesang bei Prof. Ulrike Sonntag an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

 

 

  

 

Annick Mörth (Sopran)

wurde 1996 in Wiesbaden geboren. Sie lernte Violine und später auch Klavier am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz. Gesang lernte sie zunächst bei Marina Unruh in Frankfurt, seit 2016 aber als Studentin von Timothy Sharp an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

 

 

 

 

  

 

Tim-Lukas Reuter (Bass),

Tim-Lukas Reuter, geb. 1997, wuchs in Marburg auf. Mit 14 entschied er sich für ein Studium als Trompeter. Mit 15 begann er seine Gesangsausbildung bei Katharina Kutsch, wichtige Impulse als Lehrerin setzte Marina Unruh. Seit Oktober 2017 studiert er Gesang bei Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt.

 

 

 

 

Die Sopranistin Isabel Weller (Sopran)

wurde 1994 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sie studierte von 2015 bis 2017 Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Dr. Alejandro Ramirez und setzt ihr Studium derzeit an der Hochschule für Musik Freiburg bei Frau Prof. Regina Kabis fort. Im Juni dieses Jahres gewann sie den 24. Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb in Kassel!